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Zen & Art: Charmante Unterkunft mit Blick auf die Burg

Frau liest Buch auf Terrasse mit Blick auf Schloss bei Sonnenuntergang, gemütliche Atmosphäre, Pflanzen und Kerzen.

Zen & Art ist eine charmante Unterkunft, die in einem ehemaligen Familienhaus entstanden ist. Von Künstlern gestaltete Suiten schaffen eine friedvolle Atmosphäre – ideal, um abzuschalten und zu zweit zu entspannen, nur wenige Schritte vom historischen Zentrum von Santa Maria da Feira entfernt und mit Blick auf die Burg.

Zen & Art: Familiengeschichte, Kunst und Ruhe

Paulo Portela kennt jeden Winkel des Hauses aus der Zeit seiner Großeltern. Drei Jahrzehnte lang war es die Polizeiwache der Stadt Feira. Seine Aufmerksamkeit gilt den Einzelheiten: den alten, kunstvoll gearbeiteten Holztüren, die von Gästen besonders gelobt werden, der enorm massiven Steinsäule, welche die Mauern trägt, den im Garten sprießenden Mandelbäumen sowie den Bildern mit Porträts seiner Eltern. Sie stammen vom inzwischen verstorbenen, autodidaktischen Maler António Joaquim aus Feira.

Auch die Wandleuchten fallen auf: Es sind Wasserspeier, die der Bildhauer José Aurélio für Vista Alegre schuf. Dazu kommen antike Möbelstücke, die Paulo Portela auf Antiquitätenmärkten entdeckt hat, asiatisch gemusterte Tapeten, die wie Stoff wirken, und sorgfältig ausgewählte Keramiken in den Badezimmern – jedes davon anders gestaltet.

Sofort wird deutlich, wofür dieser Ort steht: für Familie, Kunst und Geschichte. „Es ist ein Ort zum Abschalten, mit einem ganz eigenen Schönheitsverständnis“, sagt Paulo Portela, der Hausherr und von Beruf Jurist. Es ist ein künstlerisch geprägter Rückzugsort zum Erholen. „Die Menschen, die hier übernachten, erzählen, dass sie große Ruhe spüren; die Wirkung ist sehr positiv.“

Von Künstlern gestaltete Suiten

Der Name Zen & Art bringt dieses Anliegen auf den Punkt. Drei Jahre benötigte Paulo Portela, um seine Vorstellungen umzusetzen. Er lud Künstlerinnen und Künstler mit unterschiedlichen Ausdrucksformen ein, fünf der neun Suiten zu gestalten und ihnen ihre persönliche Handschrift zu verleihen.

Diese Spuren sind überall erkennbar: Lesen und Schreiben prägen das Familienzimmer der Schriftstellerin Alice Vieira. Der Bildhauer Paulo Neves schuf Holzpaneele mit eingelassenen Spiralen. Die Bergleidenschaft des Michelin-Sternekochs Arnaldo Azevedo zeigt sich in einem Zimmer mit großzügiger Raumhöhe. Englische Eleganz, sichtbar in einem hohen, königlich wirkenden Bett und einem antiken Schreibtisch, geht auf den Önologen Luís Sottomayor zurück, der mit dem Wein Barca Velha verbunden ist. Die Wurzeln von Santa Maria da Feira sind im Zimmer des Malers António Macedo spürbar. Die übrigen Räume tragen die Handschrift und den Geschmack von Paulo Portela: zwei sind japanisch inspiriert, eines ist blau gehalten und eine Suite erinnert an eine Hütte.

Kunst und Design treffen auf alte und moderne Stücke, Geschichte auf zahlreiche Geschichten, Vergangenheit auf Zukunft. „Die Idee ist, das Haus zu bewahren, damit es weitere 100 Jahre lebt“, verrät er. Es geht um Erinnerungen, Andenken und auch um Liebe – um ein Versprechen an seinen verstorbenen Vater Celestino Portela und an dessen Begeisterung für Literatur, Malerei, Skulptur, Gastronomie und Wein. So entstand eine Hommage an die Familie: eine charmante Unterkunft zwischen Land und Stadt, mit Blick auf die hoch gelegene Burg.

Garten, Bibliothek und Blick auf die Burg

In der Bibliothek mit grünen Wänden, Kamin und Grammophon stehen jahrhundertealte Bücher, die von diesem Haus erzählen: der Casa da Lavandeira, die seit mehr als 300 Jahren besteht. Auch dieser Raum lässt sich ohne Blick auf Uhr oder Minuten genießen. Die Terrasse mit Aussicht ins Grüne am Eingang zum Speisebereich lädt ebenfalls zur Ruhe ein. In der Unterkunft können zudem Feiern wie Hochzeiten, Taufen und Geburtstage reserviert werden.

Draußen bestimmt das Grün das Bild – Natur darf im besonders zenartigen Teil natürlich nicht fehlen. Es gibt einen Teich, einen Pool und einen Whirlpool, einen Bambushain mit japanischen Bäumen, Ginkgo biloba und einem Kampferbaum sowie ein kleines Amphitheater mit Feuerstelle. Jeden Samstagmorgen um 10:30 Uhr finden Yogastunden statt.

Das Haus erstreckt sich über zwei Etagen und wirkt mit seinen ausladenden Flügeln robust, als trüge es das Gewicht seiner Geschichte. Es wurde zu einer Unterkunft umgestaltet, in der sich Gelassenheit durch die Betrachtung von Kunst entfalten soll. Nur 300 Meter trennen es vom historischen Stadtzentrum, die Burg ist in zehn Gehminuten erreichbar. Kein Lärm stört hier die Ruhe. Die Zeit vergeht langsam.

Zen & Art
Rua Dr. Paulo Sá, 2, Santa Maria da Feira
Tel.: 968 417 877
Web: zenandart.pt
Ab 100 €, inklusive Frühstück

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