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PPPT: Alles über den mehrjährigen Maßnahmenplan für Eigentümer

Frau arbeitet zuhause, zeigt Diagramme und Pläne auf Klemmbrettern, Laptop und Notizbuch auf Tisch in Küche.

Ein verpflichtendes Verfahren, das für Eigentümer zusätzliche Vorgaben und möglicherweise weitere Kosten mit sich bringt.

Wenn Ihnen der Entwurf eines mehrjährigen Maßnahmenplans (PPPT) bislang unbekannt ist, dürfte Folgendes für Sie relevant sein. Denn seit dem 1. Januar 2025 müssen gemäß dem Gesetz „Klima und Resilienz“ sämtliche Wohnungseigentümergemeinschaften mit Gebäuden, die älter als 15 Jahre sind, einen solchen Plan erstellen. Damit sollen notwendige Sanierungen frühzeitig erkannt werden, um Gebäude und Wohnungen zu erhalten. Hier erfahren Sie alles Wichtige über dieses Instrument, das für die Betroffenen zusätzliche Ausgaben verursachen könnte.

Wie funktioniert der PPPT?

Zunächst ist wichtig: Der PPPT ist nicht verbindlich. Konkret handelt es sich lediglich um einen Vorschlag für gemeinschaftliche Arbeiten in den Gemeinschaftsbereichen eines Gebäudes, die innerhalb der kommenden zehn Jahre durchgeführt werden könnten. Anschließend entscheiden die Miteigentümer, ob der Plan umgesetzt wird. Laut der offiziellen Website Service-public.gouv.fr stützt er sich auf den Energieausweis (DPE), die umfassende technische Gebäudeanalyse (DTG) oder eine Untersuchung der Gebäudestruktur.

Wie BFM erläutert, soll der PPPT den künftigen Sanierungsbedarf besser voraussehbar machen, indem er einen klaren Überblick über die in den nächsten Jahren anstehenden Maßnahmen bietet. Zugleich soll dieses Vorgehen die Energieeffizienz von Gebäuden erhöhen, indem es zu Renovierungen anregt, die den Verbrauch sowie Schadstoffemissionen senken.

Darüber hinaus hilft der Plan, eine schrittweise Verschlechterung des Gebäudes zu verhindern. Dies gelingt durch die frühzeitige Erkennung von Bauteilen, die beschädigt werden könnten oder auszufallen drohen. Außerdem gewährleistet er eine regelmäßige Instandhaltung, die die langfristige Wartung vereinfacht und zum Werterhalt der Immobilie beiträgt.

Das Instrument unterstützt zudem die gemeinsame Entscheidungsfindung der Miteigentümer: Bei Eigentümerversammlungen wird der PPPT zu einem echten Werkzeug für Austausch und Konsens. Schließlich geht es darum, Ausgaben langfristig zu planen, die Kosten über mehrere Jahre zu verteilen und verfügbare Fördermittel bestmöglich zu nutzen.

Was enthält der PPPT?

Der Inhalt eines PPPT ist gesetzlich streng geregelt. Zunächst muss er eine präzise Aufstellung der vorgesehenen Maßnahmen enthalten. Diese können dem Erhalt des Gebäudes dienen, die Sicherheit und Gesundheit der Bewohner schützen oder energetische Verbesserungen ermöglichen.

Außerdem muss der Plan die nach Abschluss der Arbeiten angestrebte Energieeffizienz sowie die erwartete Verringerung der CO₂-Emissionen ausweisen. Hinzu kommt ein Zeitplan für die Maßnahmen über einen Zeitraum von zehn Jahren. Abschließend umfasst er eine globale Kostenschätzung und eine Priorisierung der vorgesehenen Ausgaben, um mehr Übersichtlichkeit zu schaffen.

PPPT und PPT: Was ist der Unterschied?

Wie bereits erläutert, stellt der PPPT lediglich einen Vorschlag für Arbeiten an den Gemeinschaftsbereichen einer Wohnimmobilie dar. Sobald die Miteigentümer ihn genehmigen, wird aus dem PPPT ein PPT, also ein mehrjähriger Maßnahmenplan. Darin sind die tatsächlich auszuführenden Arbeiten für die nächsten zehn Jahre aufgeführt.

Dieser Artikel soll Ihnen helfen, diese neue gesetzliche Regelung besser zu verstehen. Sie mag komplex erscheinen, doch inzwischen ist es notwendig, sie zu kennen.

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