Angesichts einer Strompreiserhöhung von fast 10 % für alle Menschen in Frankreich zeigen wir Ihnen 7 Geräte, die Sie täglich vom Stromnetz trennen können, um Ihre monatliche Stromrechnung zu senken.
In einer Zeit, in der ein bewusster Energieverbrauch aus finanziellen ebenso wie aus ökologischen Gründen immer wichtiger wird, lohnt sich ein Blick auf die täglichen Gewohnheiten. Nach Schätzungen von Fachleuten aus der Branche können bis zu 10 % der Stromrechnung auf Geräte im Stand-by-Modus entfallen. Ein beträchtlicher Teil der jährlichen Energiekosten eines Haushalts liesse sich somit durch einfache Handgriffe und eine angepasste Nutzung der Haushaltsgeräte vermeiden.
In Frankreich befinden sich laut denselben Schätzungen in einem Haushalt zwischen 15 und 50 elektrische und elektronische Geräte im Stand-by-Modus. Auch wenn diese Geräte ausgeschaltet wirken, verbraucht ihr Bereitschaftsbetrieb weiterhin eine nennenswerte Menge Strom.
Viele dieser Geräte halten einen kleinen Transformator dauerhaft aktiv. Dieser wandelt Wechselstrom in Gleichstrom um und verursacht dadurch zusätzlichen Energieverbrauch. Seit 2017 begrenzt eine europäische Richtlinie den Stand-by-Verbrauch auf höchstens 0,5 W; für vernetzte Geräte sind bis zu 3 W zulässig.
Stand-by-Verbrauch und Stromrechnung im Haushalt
Trotz dieser Vorgabe kann sich der Restverbrauch pro Haushalt auf mehr als 50 Watt belaufen. Das kann die Stromrechnung spürbar erhöhen und wird auf mindestens 80 € pro Jahr geschätzt.
7 Geräte, die Sie ausstecken sollten, um die Stromrechnung zu reduzieren
Um Strom zu sparen, genügt es daher, einige Geräte jeden Tag vom Netz zu trennen. Vorsicht: Bestimmte Geräte wie Waschmaschinen und Geschirrspüler müssen aus Gründen der Sicherheit und Lebensdauer im Stand-by bleiben. Andere lassen sich hingegen ausstecken, um die monatliche Rechnung zu verringern. Dies sind die 7 Geräte mit dem höchsten Stromverbrauch.
- Der Fernseher: Er gehört beim Stand-by-Verbrauch zu den grössten Verbrauchern. Ein Fernsehgerät kann bis zu 180 kWh im Jahr benötigen – ähnlich viel wie ein Kühlschrank, obwohl dieser ununterbrochen läuft. Im Bereitschaftsmodus liegt sein Verbrauch zwischen 1 und 2 W pro Stunde.
- Der Desktop-Computer: Wegen seiner zahlreichen Komponenten benötigt ein stationärer Computer viel Energie. Das gilt besonders im Stand-by-Modus, der über das Jahr hinweg erhebliche Kosten verursachen kann. Je leistungsstärker der Rechner ist, desto höher fällt sein Verbrauch aus. Gaming-PCs sind beispielsweise echte Kostentreiber, vor allem wenn sie mit LEDs ausgestattet sind.
- Die Spielekonsole: Überraschenderweise entfallen 91 % des Energieverbrauchs einer Spielekonsole auf die Zeit im Stand-by. Um unnötigen Verbrauch zu vermeiden, empfiehlt es sich deshalb, sie nach jeder Nutzung auszustecken. Es sei denn, Updates sind Ihnen wichtiger als Ihre Stromrechnung.
- Der Internet-Router: Zwar verbraucht ein Internet-Router im Stand-by 30 % weniger Energie als im Betrieb, doch auch das Ausstecken kann helfen, die Stromrechnung zu reduzieren. Natürlich ist ein abgeschalteter Router im Alltag weniger komfortabel; am sinnvollsten ist es, ihn auszustecken, wenn Sie nicht zu Hause sind.
- Das Smartphone-Ladegerät: Es bleibt oft dauerhaft in der Steckdose und verbraucht selbst dann Strom, wenn kein Telefon angeschlossen ist. Bei einem Smartphone der neuesten Generation besitzen Sie allerdings mit hoher Wahrscheinlichkeit ein intelligentes Ladegerät, das im Stand-by nahezu nichts verbraucht.
- Der Drucker: Seine nur gelegentliche Nutzung rechtfertigt keinen ständigen Stand-by-Verbrauch. Daher sollten Sie ihn nach dem Gebrauch ausstecken. Die meisten Drucker verfügen über einen Timer, der das Gerät nach einer bestimmten Zeit ohne Druckauftrag abschaltet.
- Kleingeräte: Kaffeemaschinen, Espressomaschinen, Toaster und weitere Küchengeräte verbrauchen im Bereitschaftsmodus unnötig Energie. Ziehen Sie den Stecker, wenn Sie sie nicht verwenden.
Weitere Tipps zum Stromsparen
Neben diesen gezielten Massnahmen können Energiespargewohnheiten im Alltag Ihre Stromrechnung deutlich verringern. Nutzen Sie verbrauchsintensive Geräte in Schwachlastzeiten, senken Sie die Heizung um ein Grad, wählen Sie Geräte im Eco-Modus oder verwenden Sie programmierbare Schalter – all diese Praktiken sind sinnvoll.
Auch ein verantwortungsvoller Kauf trägt dazu bei, den Energieverbrauch zu senken. Vor dem Kauf eines neuen Geräts sollten Sie dessen Energielabel prüfen und bevorzugt Produkte wählen, die das Energy-Star-Label tragen, da dieses eine höhere Energieeffizienz gewährleistet.
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