Nudelwasser nicht vorschnell entsorgen
Beim Pasta-Kochen landet das heiße Wasser häufig ganz automatisch im Ausguss. Doch gerade diese Gewohnheit kann Rohre, Spüle und Dichtungen langfristig beschädigen. Gleichzeitig geht in der Küche eine Flüssigkeit verloren, die Profiköche längst als flüssiges Gold schätzen. Es lohnt sich daher, diesen Küchenreflex zu überdenken.
Heiße Gefahr im Abfluss: Wie Nudelwasser deine Rohre belastet
Beim Garen von Pasta erhitzt sich das Wasser rasch bis nahe an den Siedepunkt. Fließt es unmittelbar in den Abfluss, gelangt es nahezu ungebremst in das Rohrsystem. In vielen Wohnungen bestehen diese Leitungen aus PVC, einem Kunststoff, der wesentlich empfindlicher auf Hitze reagiert, als viele vermuten.
PVC beginnt sich ab etwa 60 bis 70 Grad zu verformen. Nudelwasser ist dagegen häufig knapp 100 Grad heiß. Entsprechend klein ist der Sicherheitsspielraum und entsprechend groß die Belastung. Gelegentlich passiert, halten Rohre das meist aus. Wer jedoch mehrmals wöchentlich kocht und dabei jedes Mal kochend heißes Wasser in die Spüle gießt, setzt die Leitungen dauerhaftem Hitzestress aus.
„Der eigentliche Schaden entsteht nicht spektakulär, sondern schleichend – über Monate und Jahre.“
Mögliche Folgen für die Rohre
Daraus können folgende Schäden entstehen:
- leichte Verformungen an Rohrbögen
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